Zitiert

Eine meiner Aussagen aus dem Spiegelartikel taucht in einem sehr schönen Vortrag auf, den der damalige Vorstandsvorsitzende von Irrsinnig Menschlich Dr. Michael Kroll 2013 bei der Auftaktveranstaltung für Thüringen "Verrückt? Na und!" gehalten hat.

Die Folien sind etwas sehr bunt und wirr aber trotzdem informativ: Seelische Gesundheit - was ist wichtig?

Dipl.-Psych. Katrin Jill Elvarsdóttir: „Das Projekt „Glückliches Kind“ berge die Gefahr in sich, dass das Kind nicht mehr die Möglichkeit, habe, unbeschwert traurig zu sein. „Alle Emotionen, die wir Menschen mit auf die Welt bringen, sind wichtig und wertvoll für unsere Persönlichkeit. Wirklich hilfreiche Eltern sind diejenigen, die das Kind anerkennen, so wie es ist.“
 


Selbstvertrauen & Selbstwertgefühl

Einer meiner all time favourites ist dieser Text von Jesper Juul über den Unterschied zwischen Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl: familylab Selbstvertrauen & Selbstwert.

Aus dem Artikel:
"Dieser Mensch hatte also viel Vertrauen in seine Fähigkeiten als Sportler, aber wenig in sich selbst als Mensch?"
"Ja, er ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass es zwar wunderbar sein kann, Selbstvertrauen zu haben, aber dass es existenziell nicht ausreicht. Selbstvertrauen hast du in ganz bestimmten Bereichen – z.B. in Mathematik oder Sport, aber wenn du kein Selbstwertgefühl hast, wirst du immer wieder von dir behaupten: »Ich habe zu wenig Selbstvertrauen!« Du spürst nämlich, dass dir etwas fehlt und nennst es Selbstvertrauen, aber meinst eigentlich Selbstwertgefühl"

http://familylab.de/files/Artikel_PDFs/familylab-Artikel/Selbstvertrauen_Selbstwert.pdf

Verwöhn Dein Baby nach Herzenslust

Julias neues Buch ist da!
Der Titel ist nicht so perfekt, finde ich. Es wäre besser gewesen, wenn es nach einem allgemeinen Ratgeber klingen würde. Es liefert einen guten Überblick über die Schwangerschafts- und Babythemen. Am liebsten würde ich das Buch in allen Geburtsvorbereitungskursen den werdenden Eltern mit nach Hause geben. Ich hab den Teil zum Thema Kaiserschnitt geschrieben und hoffe, dass es vielleicht für Jemanden hilfreich ist.






















Verwöhn dein Baby nach Herzenslust bei Amazon.

Geborgenheit von Julia Dibbern

In Julias Buch zum Thema Geborgenheit habe ich einen Text über Kindergartenkinder geschrieben. Hoffen wir, dass Julia noch ganz viele Bücher für den Beltzverlag schreibt.






















Geborgenheit bei Amazon.

Titelgeschichte im Spiegel

Hier ist die Spiegeltitelgeschichte von Kerstin Kullmann zu der ich ein paar Sätze beigesteuert habe: Kampfauftrag Kind.

Wie immer bei Artikeln in solchen Medien ist es ein Drahtseilakt wirklich richtig zitiert zu werden. Solche Artikel arbeiten zu oft mit Elternbashing. Ich versuche bei Anfragen dann immer die wertschätzende und hilfreiche Sicht der Dinge mit rein zu bringen. Manchmal klappt das, manchmal nicht.

Hier gibt es noch das PDF von dem Artikel wie er in der Printausgabe erschienen ist. Da gab es noch eine Menge Illustrationen: Der Spiegel Achtung! Eltern!


Für mehr Bauchgefühl im Abendblatt

Stefanie Nannen, die Enkelin von Henry Nannen, hatte mich gebeten für ihren Artikel ein paar Fragen zu beantworten. Dabei heraus gekommen ist das hier: Abendblatt Für mehr Bauchgefühl statt Perfektionsstreben.

Die Printversion ist zu groß um sie hier lesbar zu zeigen.

"Es ist nicht die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder glücklich zu machen", sagt die Hamburger Diplom-Psychologin Katrin Jill Hagemeyer, die in ihrer "Agentur für dicke Bäuche" Eltern berät ( www.kittietoldmie.de ). Hagemeyer, die nach der Lehre des renommierten dänischen Familientherapeuten Jesper Juul arbeitet, sagt: "Eltern sind dazu da, Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen die Fertigkeiten zu vermitteln, die sie brauchen, um sich in der Welt zurechtzufinden. Eine Gefahr, die das Projekt ,glückliches Kind' mit sich bringt, ist, dass das Kind nicht mehr die Möglichkeit hat, unbeschwert wirklich traurig zu sein. Alle Emotionen die wir Menschen mit auf die Welt bringen, sind wertvoll für unsere Persönlichkeit."

"Perfekte Eltern sind gruselig", sagt Katrin Hagemeyer. "Menschen, die immer funktionieren und keine Fehler machen, sind keine guten Vorbilder. Eltern sollen Fehler machen und dazu stehen. Und die Kinder teilhaben lassen an den Prozessen. Was macht Mama, wenn sie einen Fehler gemacht hat? Das beobachten zu können ist enorm viel wert. Fehler auch eingestehen können und sich entschuldigen lernen ist wichtig." Allerdings warnt sie auch ganz deutlich: "Wenn ich es als Eltern nicht schaffe, meinen Kindern gegenüber respektvoll zu bleiben, wenn ich sogar körperlich werde, indem ich sie schüttle oder ohrfeige, dann habe ich ein Problem und sollte mir Hilfe suchen."